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    <title>30.3.2008</title>
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    <description>Die Blutwerte haben sich bis letzten Donnerstag schnell erholt. &lt;br /&gt;
Trotzdem ist vieles schlechter geworden. Mein Vater kann kaum mehr sprechen, kann aber auch vieles nicht mehr genau verstehen, vergisst viel, hat Schwierigkeiten, die linke Körperhälfte zu koordinieren. Ich weiß nicht, ob das mit 12mg Kortison wieder besser wird, und ob ich meine Eltern gut allein lassen kann. Mein Vater ist oft niedergeschlagen und traurig, versucht alles selber zu machen, was nur sehr sehr langsam geht. Traurig macht mich auch, dass von seinem früheren Verhalten vor allem das übrigbleibt was ich die Kontrollgesten nenne, der Griff nach der Heizung, das Ordnen von Dingen, das Sortieren, Roll-Laden runterlassen und Vorhang vorziehen. Ich kanns verstehen, es ist ja der Wunsch das alles weiterhin seinen Sinn hat, dass das Leben strukturiert ist, dass man Herr der Lage ist. Gleichzeitig macht es mich traurig, dass es nicht der Griff nach einem Fotoalbum, zu einer CD etc. ist sondern der nach dem Lichtschalter., nicht der Gang durch den Garten, sondern der Gang durch die Wohnung, ob das Licht ausgeschaltet und die Heizung abgedreht ist. Gleichzeitig gibt es auch viele rührende Momente, in den Arm nehmen, Hand halten, die durchaus ihre Schönheit haben. &lt;br /&gt;
Bei Großmama waren es die Lieder aus der Kindheit vor der Weimarer Republik die übrig blieben. Was wird es bei meiner Mutter sein, was bei A. oder G. und was bei mir?</description>
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